Crash Diäten

Die 5 schnellsten Diäten

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Manchmal steht der Sommer einfach viel zu schnell vor der Tür und das, obwohl man noch immer gegen den Weihnachtsspeck ankämpft. Da man im Bikini aber trotzdem eine gute Figur machen will, greift man oft auf eine der berühmten Crash Diäten zurück. Bei diesen Diäten sollen überflüssige Kilos besonders schnell purzeln. Wir haben die fünf schnellsten Blitzdiäten für Sie unter die Lupe genommen und verraten Ihnen, wie sie funktionieren und welchen Gewichtsverlust Sie erwarten können.

Aber Vorsicht: Crash Diäten sind nicht dazu gedacht, auf Dauer durchgeführt zu werden! Wenn es Ihnen nur darum geht, vor dem Urlaub noch ein bisschen abzunehmen oder für eine Feier wieder in Ihr Kleid zu passen, können Blitzdiäten zwar sinnvoll sein, gesund sind sie langfristig jedoch ganz und gar nicht. Bei den meisten Crash Diäten fehlen Ihrem Körper wichtige Nährstoffe und langweilig wird es außerdem. Langfristig verhilft Ihnen nur eine gesunde Ernährung in Kombination mit Bewegung zum Traumgewicht!

Saftfasten

Saftfasten

Beim Saftfasten wird gänzlich auf feste Nahrung verzichtet.

So funktioniert’s: So ziemlich jeder zweite hippe Foodblogger hat schon einmal eine Saftkur ausprobiert. Dabei wird komplett auf feste Nahrung verzichtet, nur Mineralwasser, Kräutertees und eben Obst- und Gemüsesäfte sind erlaubt. Die Säfte sollen dem Körper alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe liefern, die er braucht, wodurch es zu keinen Mangelerscheinungen kommen soll. 750 ml Saft sollten Sie täglich trinken.

Die Säfte dafür können Sie entweder selbst pressen oder beim Bioladen holen. Es gibt auch spezielle Anbieter, die Ihnen Säfte für eine Saftkur verkaufen. Diese sind oft jedoch nicht ganz günstig.

  • Gewichtsverlust: In der ersten Woche bis zu 5 Kilo, danach rund 2 Kilo pro Woche.
  • Vorteile: Das Saftfasten ist eine Methode des Heilfastens und damit weniger als eine Diät zu sehen. Es geht nicht vorrangig darum, Gewicht zu verlieren, sondern den Körper zu entgiften, zu entsäuern und zu entschlacken. Damit ist das Saftfasten eine der weniger ungesunden Crash Diäten. Wenn Sie Ihre Säfte selbst pressen, ist die Kur auch nicht allzu teuer.
  • Nachteile: Auf feste Nahrung zu verzichten, klingt im ersten Moment ganz schön hart – ist es auch. Vor allem in den ersten Tagen werden Sie sich wahrscheinlich sehr schwach fühlen, unter quälenden Hungerattacken und Kopfschmerzen leiden. Das ist allerdings ganz normal, denn Ihr Körper muss sich erst auf den Fasten-Stoffwechsel ohne feste Nahrung umstellen. Danach wird es Ihnen deutlich leichter fallen, auf feste Nahrung zu verzichten. Die Fastenkur sollte dennoch nicht länger als ein bis zwei Wochen dauern.

Fazit zum Saftfasten: Wenn Sie sich vorstellen können, über eine Woche ohne feste Nahrung auszukommen, dann könnte eine Saftkur das Richtige für Sie sein. Anfangs verlieren Sie dabei sehr viel Gewicht, was auf den hohen Entwässerungseffekt zurückzuführen ist. Passen Sie aber auf: Eine Fastenkur ist nur empfehlenswert, wenn Sie komplett gesund sind. Daher fragen Sie im Zweifel lieber Ihren Arzt um Rat und brechen Sie die Kur ab, wenn das Unwohlsein überhandnimmt!

Kohlsuppen-Diät

Kohlsuppendiaet

Bei der Kohlsuppendiät handelt es sich um eine klassische Monodiät.

So funktioniert’s: Bei dieser Diät verzehren Sie größtenteils Suppe, die Sie aus Weißkohl, Karotten, Paprika, Zwiebeln, Sellerie, Tomaten und frischen Kräutern zubereiten können – Rezepte gibt es unzählige im Internet. Außerdem ist rohes Obst und Gemüse in gewissen Mengen erlaubt. Zusätzlich wird empfohlen, täglich 3 Liter Wasser zu trinken.

  • Gewichtsverlust: Zwischen 3 und 5 Kilo in der ersten Woche
  • Vorteile: Bei dieser Diät sollten keine Hungergefühle aufkommen. Wenn Ihr Magen knurrt, dürfen Sie einen Teller Kohlsuppe oder eines der ergänzenden Lebensmittel essen.
  • Nachteile: Wenn Sie Mitbewohner haben, werden Sie sich mit dieser Diät nicht gerade beliebt bei ihnen machen. Denn einen großen Nachteil hat die Kohlsuppe: Sie sorgt für üble Gerüche, sowohl in Form von Mundgeruch und Blähungen als auch in der Wohnung. Außerdem fehlt Ihnen bei dieser Diät das Eiweiß, weshalb Sie hauptsächlich Wasser und Muskelmasse verlieren.

Fazit zur Kohlsuppendiät: Die Kohlsuppendiät hat durchaus ihre Berechtigung, wenn es darum geht, schnell ein wenig abzunehmen, um zu einem wichtigen Anlass wieder ins Lieblingskleid oder in den Anzug zu passen. Hungergefühle kommen nicht auf, daher lässt sich die Diät einfach durchhalten. Dadurch, dass Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen, können Sie Ihren Körper zusätzlich ein wenig entschlacken und entwässern. Leider sind die Kilos aber genauso schnell wieder da, wie sie gegangen sind. Langfristig ist diese Diät nicht zu empfehlen.

Ananas-Diät

Ananas Diät

Wer Zitrusfrüchte mag, für den ist die Ananasdiät eine gute Alternative.

So funktioniert’s: Der Name sagt Ihnen eigentlich schon alles, was Sie wissen müssen. Die Ananasdiät ist eine sogenannte Mono-Diät oder Ein-Lebensmittel-Diät, bei der ausschließlich frische Ananas (keine Ananas aus der Konserve!) und Ananassaft auf dem Speiseplan stehen. Zwei bis drei Kilo dürfen Sie pro Tag verzehren.

  • Gewichtsverlust: 2 bis 3 Kilo pro Woche
  • Vorteile: Die Enzyme der Ananas sollen Fettdepots angeblich zum Schmelzen bringen. Wenn Sie gerne Ananas essen, werden Sie diese Diät auch eine Zeit lang sehr genießen.
  • Nachteile: Monodiäten führen immer zu Mangelerscheinungen! Außerdem sind durch die einseitige Ernährung Heißhungerattacken vorprogrammiert, denn der Körper lechzt förmlich nach Abwechslung. So sehr Sie Ananas auch mögen, nach spätestens drei Tagen werden Sie sie nicht mehr sehen können. Bei der Ananasdiät fehlen sowohl Eiweiß als auch Fette und damit ist diese Ernährung definitiv nicht gesund. Ein weiterer Nachteil ist, dass Sie diese Diät nicht immer durchführen können, sondern sich nach dem Supermarktangebot richten müssen, da frische Ananas nicht das ganze Jahr über zu haben ist.

Fazit zur Ananas-Diät: Monodiäten sind nie gesund, daher sollten Sie auch von der Ananasdiät eher Abstand nehmen. Sehr schnell hat man sich an einer an sich so leckeren Frucht sattgegessen und verliert die Lust darauf. Außerdem fehlen Ihnen sehr viele Nährstoffe, die für gesundes Abnehmen wichtig sind. Ananas ist dennoch sehr gesund und zählt zu den Fettkillern, die Sie (in Maßen!) beim Abnehmen unterstützen. Essen Sie also lieber gesund und ausgewogen und genießen Sie zwischendurch ein paar Stücke leckere Ananas als Snack.

Kartoffel-Diät

Kartoffeldiät

Kaum zu glauben aber wahr – mit der Kartoffeldiät kann man schnell abnehmen.

So funktioniert’s: Wie die Ananasdiät ist auch die Kartoffeldiät eine Form der Monodiät. Soll heißen: Es werden ausschließlich Kartoffeln verzehrt. Ein Kilo pro Tag ist erlaubt. Wenn Ihnen das zu langweilig wird, können Sie abwechselnd Kartoffeln und Reis essen, denn auch eine Reis-Diät gibt es. Außerdem existiert eine „Light“-Version der Kartoffeldiät, bei der Sie auch Obst, Gemüse und Magerquark zu sich nehmen dürfen.

  • Gewichtsverlust: rund 3,5 Kilo pro Woche bei der Hardcore-Variante
  • Vorteile: Kartoffeln enthalten viel Stärke, wodurch sie langanhaltend sättigen. Hungergefühle kommen daher im Vergleich relativ wenig auf. Außerdem ist die Kartoffel ein kostengünstiges Nahrungsmittel, das das ganze Jahr über erhältlich ist.
  • Nachteile: Die Hardcore-Variante ist und bleibt eine Monodiät und hat daher dieselben Nachteile wie die Ananasdiät: Mangelerscheinungen und Heißhunger. Zusätzlich kommt schnell Langeweile auf, vor allem, da die Kartoffeln ohne Salz gekocht werden sollen. Die Lust auf andere Lebensmittel steigt und steigt. Zusätzlich entwässern Kartoffeln stark, was sich bei einer zu niedrigen Flüssigkeitszufuhr mit Kreislaufbeschwerden bemerkbar macht. Also unbedingt genug trinken!

Fazit zur Kartoffeldiät: Wie die Ananasdiät wird die Kartoffeldiät schnell langweilig und Ihnen fehlen wichtige Nährstoffe. Bei der „Light“-Variante, bei der mehr Nahrungsmittel erlaubt sind, werden Sie zwar nicht ganz so schnell so viel abnehmen, aber Sie halten die Diät deutlich länger durch. Dadurch, dass Sie dabei auch Magerquark essen dürfen, nehmen Sie außerdem wichtiges Eiweiß zu sich, das Sie vor Muskelverlust schützt und Sie lange sättigt.

Rohkost-Diät

Rohkost Diät

Die Rohkost Diät ist eine gute Alternative, kann aber zu Darmproblemen und Blähungen führen.

So funktioniert’s: Obst, Gemüse und Salat en masse – was kann daran schon ungesund sein? Tatsächlich nehmen Sie bei der Rohkost-Diät ausschließlich gesunde Lebensmittel zu sich. Und Sie sparen sich gleichzeitig das Kochen, denn, wie der Name schon sagt, werden bei dieser Diätform alle Lebensmittel roh verzehrt. Fett ist allerdings tabu, außer bei Gemüsesorten, die fettlösliche Vitamine enthalten: beispielsweise Karotten. Ohne ein wenig Öl kann Ihr Körper das enthaltene Betacarotin nicht in Vitamin A umwandeln.

  • Gewichtsverlust: Bis zu 4 Kilo pro Woche
  • Vorteile: Sie nehmen ausschließlich gesunde Lebensmittel zu sich. Außerdem ist die Diät äußerst zeitsparend, da das Kochen entfällt.
  • Nachteile: Es ist zwar keine reine Monodiät, aber auch hier fehlen Ihrem Körper wichtige Nährstoffe. Stärkereiche Lebensmittel wie Kartoffeln dürfen Sie nicht verzehren, da Sie sie kochen müssten, und Eiweiß und Fett sind ebenfalls tabu. Gesund ist diese Diät daher auf Dauer keineswegs! Außerdem vertragen viele Menschen Rohkost nicht besonders gut – es kommt zu Darmbeschwerden und Blähungen.

Fazit zur Rohkostdiät: Auf Dauer fehlen Ihnen mit dieser Diät zu viele Nährstoffe, wodurch es zu Mangelerscheinungen und Schlappheit kommen kann, weshalb Sie es mit der Rohkost nicht übertreiben sollten. Außerdem haben Sie die Kilos schnell wieder drauf, sobald Sie wieder normal essen. Wenn Sie möchten, können Sie aber einen Rohkost-Tag pro Woche einlegen. Der unterstützt Sie beim Abnehmen, ohne dass Sie sich vor dem Jojo-Effekt fürchten müssen.

Crash Diäten versprechen Ihnen einen besonders schnellen Gewichtsverlust, der sich im ersten Moment äußerst verlockend anhört. Doch sie holen einen auch schnell wieder zurück auf den Boden der Tatsachen: Bald werden die oftmals einseitigen Diäten langweilig, Heißhunger stellt sich ein und der Körper reagiert mit Mangelerscheinungen. Außerdem sind die lästigen Kilos sofort wieder drauf, sobald Sie wieder normal essen. Wenn Sie ein dauerhaft schlankes Leben führen möchten, brauchen Sie keine Blitzdiät, Sie brauchen vor allem eins: Geduld. Gesund abzunehmen bedeutet leider auch, nicht allzu schnell abzunehmen. Dafür bleiben Sie jedoch vom lästigen Jojo-Effekt verschont – und besser schmecken tut’s obendrein.

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