abnehmen mit der Weight Watchers Diät

Weight Watchers im Test: Erfahrungen mit Weight Watchers

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Alleine Abnehmen? Wer Gleichgesinnte sucht, um gemeinsam das oft nervenaufreibende Abenteuer Diät zu erleben, für den dürfte das Weight Watchers Konzept recht interessant sein. Gegründet im Jahr 1967 wollte Jean Nidetch – sozusagen die Erfinderin von Weight Watchers – Menschen den Gewichtsverlust erleichtern, indem sie den Fokus auf spezielle Gruppentreffen lenkte, um so gemeinsam dauerhaft an einer gesunden Ernährung und Motivation zu arbeiten. Mittlerweile ist das Konzept aber drastisch umstrukturiert worden.

Was ist “Weight Watchers”?

Von der Gruppen-Diät hat es Weight Watchers mittlerweile zu einem Diät Konzept geschafft, das man auch durchaus allein – ganz ohne regelmäßige Treffen mit Gleichgesinnten – erfolgreich bestreiten kann. Zudem liegt der Fokus heute nicht mehr allein auf der Ernährung – gleichzeitig spielt Bewegung beim neuen Weight Watchers Programm „Feel Good“ eine wichtige Rolle.

So will man Weight Watchers von der einfachen Diät zu einer langfristigen Ernährungsalternative umstrukturieren, die durch eine ausgewogene Gesunde Ernährung und Sport das Traumgewicht sozusagen dauerhaft verspricht.

Hierfür werden weiterhin nicht etwa Kalorien, sondern die bekannten „Punkte“ gezählt. Abhängig von Alter, Gewicht und Körpergröße erhält man eine maximale Anzahl an Punkten, die man in Form von Nahrungsmitteln über den Tag verteilt zu sich nehmen darf. Sportlich aktive Teilnehmer erhalten dabei Extra-Punkte, da sie sich mehr bewegen.

Ernährung nach Weight Watchers Punkten

Bei der Weight Watchers Ernährung sollten sich Abnehmwillige gesund ernähren, kleine Sünden sind dennoch ab und zu erlaubt – diese belasten jedoch das Punktekonto stärker.

Der Ernährungsplan kann so von jedem ganz individuell zusammengestellt werden – ob man sich nun für zwei üppige kalorienreiche Menüs oder mehrere gesunde Snacks und Mahlzeiten entscheidet, liegt im eigenen Ermessen. Hauptsache, man hält sich an die vorgegebenen „Punkte“.

Das macht die Diät daher auch für viele attraktiv, die sich hin und wieder trotz Diät weiterhin kleine „Sünden“ genehmigen wollen. Das Ganze wird mitunter aber auch mit einem knurrenden Magen gestraft, da eine Portion Fast Food weniger sättigt ist, als mehrere gesunde kalorienarme Speisen am Tag. Dadurch soll dann aber auch ein Umdenken hinsichtlich Ernährungsfehler erzielt werden. Bei den meisten Teilnehmern geht das auch auf.

So funktioniert das Weight Watchers Konzept

Wie gesagt – die Punkte stehen bei Weight Watchers im Mittelpunkt und werden zu Beginn des Programms ermittelt. Wie viel man also abhängig von Statur und durchschnittlicher körperlicher Bewegung pro Tag konsumieren darf, ist strikt vorgeschrieben. Früher erfolgte diese Einweisung in den besagten Gruppen, mittlerweile ist es aber auch möglich, sich online für Weight Watchers anzumelden.

Hier ist eine Mitgliedgebühr fällig. Dafür erhält man dann die besagte Punktetabelle, in der zahlreiche Lebensmittel und ihr „Punktegehalt“ aufgeführt sind. Nachdem die tägliche Punktezahl über einen Fragebogen ermittelt wurde, kann sich der Teilnehmer nun sozusagen selber ein Diät-Programm anhand der Tabelle zusammenstellen. Ein Standardwert sind oft ca. 27 bis 30 Punkte, die man am Tag verzehren darf.

Diese Punkte werden mittlerweile als SmartPoints bezeichnet und sind im Zuge der letzten Jahre stark überarbeitet worden. Lebensmittel wurden genauer überprüft, um in der Tabelle besser aufzuführen, über welche Nährstoffe die Nahrungsmittel tatsächlich verfügen.

Generell gilt, desto ungesünder, kalorienreicher eine Speise ist, desto mehr Punkte erhält sie auch.

Weight Watchers Gruppentreffen

Das Gruppentreffen ist zwar kein Muss mehr, kann jedoch gegen einen Aufpreis jederzeit besucht werden.

Alkohol wie ein Glas Wein schlägt daher mitunter bereits mit bis zu 5 Punkten zu Buche, während sich der Genuss von Obst oder Gemüse kaum oder gar nicht auf das Punktekonto auswirkt.

Ergänzt werden soll diese Ernährung über das Punkte System dann noch durch zusätzliche alltägliche Bewegung. So sieht es zumindest das neue Weight Watchers Programm vor und gibt dabei Tipps, welche leichten Sportübungen man in den Alltag integrieren kann oder wie man für mehr Aktivität sorgt. Außerdem sind die Extra-Points, die man sich über Bewegung dazu verdienen kann, ein weiterer Anreiz, um sich mehr zu Betätigen.

Die Gruppentreffen, die für eine zusätzliche Gebühr möglich sind, werden auch noch angeboten. Sie sind zwar keine Pflicht, allerdings förderlich für jeden, der sich bezüglich Problemen oder Fragen austauschen will. Sollte die Zeit für die Treffen fehlen, bietet sich aber auch die mittlerweile recht große Online-Community an, in der man virtuell mit Gleichgesinnten plaudern kann oder sich mithilfe eines Diät-Tagebuchs bei Laune hält. Die virtuelle Mitgliedschaft wird über eine Gebühr von rund 50 Euro für 3 Monate erworben. So kann man auf alle Funktionen sowie auf eine offizielle App zurückgreifen.

Erfahrungsberichte – Die Weight Watchers Diät im Test

Durch die jüngste Umstrukturierung des Programms und die Tatsache, dass man nun auch Bewegung neben der Ernährung in den Mittelpunkt rückt, schafft es Weight Watchers grundsätzlich zu einer Ernährungsform zu werden, die sich auch durchaus dauerhaft umsetzen lässt und für einen langfristigen Gewichtsverlust sorgen kann.

Viele Diäten lassen sportliche Betätigung nämlich völlig außer Acht, was sich weniger für dauerhafte Erfolge anbietet. Das unterscheidet das Programm erfreulich von anderen Konzepten – ebenso, was die Zusammenstellung des Speiseplans betrifft.

Weight Watchers spricht nämlich grundsätzlich keine „Verbote“ bei der Ernährung aus. Alles ist erlaubt, hauptsache man hält sich an das Punktekonto. Vielen abnehmwilligen Testern fällt es so tatsächlich viel leichter, sich auf dieses Programm einzulassen als beispielsweise auf eine Diät, die radikal sämtliche Kohlenhydrate oder Süßspeisen vom Ernährungsplan streicht.

Diäterfolg durch das Weight Watchers Programm

Halten sich Abnehmwillige an das Punktekonto und ernähren sich nach den Vorgaben der Weight Watchers Prinzipien, dann lässt der Diäterfolg nicht mehr lange auf sich warten.

Auch die sogenannten „Extra-Points“ – zusätzliche Punkte, durch die das Punktekonto einmal pro Woche „überstrapaziert“ werden darf – kommen vielen entgegen. So lässt sich das Programm noch leichter in den Alltag integrieren, wenn ein Restaurantbesuch mit Freunden oder eine Feier ansteht.

Die neuen „Active Points“ spornen außerdem dazu an, sich auch tatsächlich zusätzlich zu bewegen. Denn wer sich durch Sport diese Punkte erarbeitet, der darf mit gutem Gewissen noch mehr schlemmen.

Nachteile gibt es aber natürlich auch. Die monatlichen Gebühren sind mit einer dauerhaften finanziellen Belastung verbunden. Wer abnehmen will, der wird hier zunächst zur Kasse gebeten, bekommt im Gegenzug aber immerhin einige Funktionen via App, Online-Programm oder auch anhand von Rezepten geboten.

Außerdem wird die Ernährung gelegentlich kritisiert, da es keine festen „Regeln“ oder Vorgaben gibt. Somit ist auch nicht gewährleistet, dass man über die täglichen Punkte auch wirklich ausreichend mit Vitaminen oder Nährstoffen versorgt wird. Das dürfte zum Beispiel nicht der Fall sein, wenn man die Punkte konsequent für Fast Food oder Süßigkeiten nutzt.

Das Gruppen-Element, das ursprünglich zum wichtigsten Bestandteil des Weight Watchers Programms zählte, gerät dabei immer weiter in den Hintergrund. Mittlerweile nutzen die meisten den Online-Bereich, um hier virtuell mit Gleichgesinnten zu kommunizieren und geben sich damit wohl auch weitestgehend zufrieden. Die meisten Tester können daher mit gutem Gewissen auf die konventionellen Treffen verzichten.

Fazit

Allein die Tatsache, dass sich Weight Watchers trotz des gebührenpflichtigen Programms bis heute durchsetzen konnte, unterstreicht, dass sich nach wie vor viele mit dem Konzept identifizieren können.

Statt einer radikalen Ernährungsumstellung wird der Speiseplan lediglich eingeschränkt und der Abnehmwillige hat weiterhin die absolute Kontrolle darüber, was er essen oder trinken will. Der Verzicht auf „Verbote“ macht Weight Watchers so unglaublich attraktiv und gleichzeitig auch effektiv.

Zwar nimmt man hier nicht so schnell ab wie mit radikalen Diäten, dank des neuen „Feel Good“ Programms dafür aber nachhaltig, wenn man sich dauerhaft an der Punktetabelle und den Tipps zur Bewegung orientiert.

Dabei schlägt das Programm mit ähnlichen regulären Kosten zu Buche wie eine klassische Formula-Diät, es verfolgt allerdings ein langfristiges Ziel – ohne Entbehrungen und bei vielen Anwendern tatsächlich mit dauerhaftem Erfolg.

Das Produkt im Überblick: Weight Watchers Das Weight Watchers Konzept  ist bereits seit den 1960er ein beliebtes und erfolgsversprechendes Abnehmprogramm. Auch Sie möchten es versuchen? Hier können Sie ein Teil der Weight Watchers werden.
Weight Watchers
Aufwand: Erfolgsaussichten: Langzeitwirkung: Gleich loslegen
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